Über

Digitalisierung der Medizin ist ein Podcast für Menschen, die an Digitalisierungsaspekten im Kontext der Gesundheitsversorgung interessiert sind, Hintergründe kennenlernen möchten und neue Denkanstöße suchen. Im Mittelpunkt stehen Wissenschaftlerinnen und Akteurinnen, die spannende Einblicke in ihre Arbeit und ihre Forschungen geben. So werden Karrierewege von Frauen an der Schnittstelle von Medizin und Informatik aufgezeigt sowie die Handlungsfelder der Medizininformatik-Initiative vermittelt.

Gestartet wurde Digitalisierung der Medizin 2019 als gemeinsames Projekt des Peter L. Reichertz Instituts für Medizinische Informatik, der Technischen Universität Braunschweig, der Medizinischen Hochschule Hannover und des Instituts für Medizinische Informatik der Universitätsmedizin Göttingen. Von 2020 bis 2021 wurde der Podcast als Teil der Aktivitäten der Arbeitsgruppe HiGHmeducation im Konsortium HiGHmed weitergeführt. Seit Beginn des Jahres 2022 wird der Podcast als gemeinsames Projekt von Vertreterinnen aus den vier Konsortien HiGHmed, DIFUTURE, MIRACUM und SMITH der Medizininformatik-Initiative gestaltet.

HiGHmed

Im Rahmen des Konsortiums HiGHmed wird der Podcast „DigitalisierungderMedizin.de“ von der Arbeitsgruppe „Women in Health and Computer Science“ (WinHaCS) organisiert und gestaltet.

Dr. Marianne Behrends ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover (PLRI) am Standort Hannover. Dort ist sie Ansprechpartnerin der Forschungsgruppe „E-Learning für technologiegestütztes Lehren und Lernen“. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Forschungsfragen zur Vermittlung digitaler Kompetenzen in der medizinischen Ausbildung und zur Integration digitaler Lernangebote in pflegerische Arbeitsabläufe. Marianne Behrends hat verschiedene Forschungsprojekte zu digitalen Lehr- und Lernprozessen in der Medizin und Pflege durchgeführt und lehrt zu Themen der Medizinischen Informatik im Medizinstudiengang. Im Projekt HiGHmed ist sie Teil der Arbeitsgruppe „Didaktik“ und Leiterin der Arbeitsgruppe „WinHaCS“.

Ina Hoffmann ist Medizininformatikerin und ebenfalls wissenschaftliche Mitarbeiterin am Peter L. Reichertz-Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover am Standort Hannover. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Gesundheitsinformationssysteme. Im Rahmen des Projekts HiGHmed liegt ihr Schwerpunkt auf der Entwicklung von Modulen zum Erwerb von Kompetenzen, die von medizinischen Fachkräften in einem digitalisierten Gesundheitssystem benötigt werden. Sie ist Mitglied in den HiGHmed-Arbeitsgruppen „Didaktik“ und „WinHaCS“.

Carolin Klembt arbeitet am Institut für Medizinische Informatik der Universitätsmedizin Göttingen und ist Projektkoordinatorin des HiGHmed-Lehre Konsortiums. Sie ist dort zudem aktiv in den Arbeitsgruppe „WinHaCS“ und engagiert sich  in der AG Kommunikation der Medizininformatik-Initiative und trägt dazu bei, die Dachmarke der Initiative nachhaltig aufzubauen. Wie den anderen Mitgliedern auch, liegt ihr die Unterstützung von Frauen an der Schnittstelle von Medizin und Informatik besonders am Herzen.

Am Peter L. Reichertz-Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover am Standort Braunschweig ist Joana M. Warnecke Mitglied des Vorstands und wissenschaftliche Mitarbeiterin. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit entwickelt sie ein Sensorsystem zur kontinuierlichen Überwachung von Vitaldaten − z. B. der Herz- und Atemfrequenz − im Auto, das die frühzeitige Erkennung von Herzerkrankungen ermöglichen könnte. Aufgrund der Vielzahl von Störungen − z.B. Vibrationen des Autos, Bewegung des Fahrers − verändert sich die Signalqualität über die Zeit. Daher ist es notwendig, die Daten verschiedener Sensortypen zu kombinieren, um die Robustheit und Zuverlässigkeit zu erhöhen. Im Rahmen des HiGHmed-Projektes bringt sie die Erfahrungen und Ergebnisse dieses Forschungsbereichs in das innovative E-Learning-Modul „Health Enabling Technologies and Data“ ein. In HiGHmed ist sie Leiterin der Arbeitsgruppe „Technische Infrastruktur“ und Mitglied der Arbeitsgruppe „WinHaCS“.

Marie-Louise Witte ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Hannover. In HiGHmed ist sie Mitglied der Arbeitsgruppe „WinHaCS“ und leitet die Arbeitsgruppe „Didaktik“. Im Rahmen der Arbeitsgruppe wurde ein didaktisches Konzept für die Entwicklung von standortübergreifenden, erweiterbaren Lernmodulen zu Themen der Medizininformatik entwickelt. An der Hochschule Hannover ist sie an der Entwicklung der HiGHmed-Lehrmodule zu „Datenanalyse und Datenqualität im Rahmen der medizinischen Forschung“ beteiligt. Ziel der Lernangebote ist es, die Effizienz der klinischen Forschung zu steigern und die Patientenversorgung durch neue medizinische IT-Lösungen und einen umfassenden Datenaustausch zu verbessern. Die Module sind zudem Teil des HiGHmed-Zertifikats.

DIFUTURE

Dr. Stephanie Biergans vertritt das Konsortium DIFUTURE. Sie leitet das Analyseteam am medizinischen Datenintegrationszentrum (meDIC) des Universitätsklinikums Tübingen. Ihre Hauptaufgaben liegen im Bereich Studienkoordination und Datenanalyse. Darüber hinaus liegen ihre Schwerpunkte bei den Themen verteilte Analysen und Studienunterstützung durch EDC-Systeme. Als Teil von DIFUTURE arbeitet sie unter anderem an den DIFUTURE Use Cases ‘ProVal-MS’ und ‘LOC-PD’, sowie an ‘CORD’ und ‘POLAR’, den übergeifenden Use Cases der Medizininformatik-Initiative (MII). Im Rahmen der Medizininformatikinitiative ist sie außerdem Mitglied der AG Consent. Ihr wissenschaftlicher Hintergrund liegt in der molekularbiologischen Grundlagenforschung.

MIRACUM

Dr. Daniela Zöller ist Leiterin des Bereichs Medical Data Science am Institut für Medizinische Biometrie und Statistik des Universitätsklinikums Freiburg. Sie unterstützt Mediziner:innen bei der Konzeption von klinischen Studien, entwickelt neue statistische Ansätze und unterstützt im Konsortium MIRACUM alle Ansätze des verteilten Lernens. Sie arbeitet an den Schnittstellen zwischen Theorie und Anwendung, zwischen Medizin und Informatik und zwischen Menschen und mathematischen Modellen. Ihr Studium der Mathematik und ihre Promotion an der Medizinischen Fakultät Mainz absolvierte sie mit einem Schwerpunkt auf Statistik und engagiert sich seit Projektbeginn für die wissenschaftliche Verwertung von medizinischen Daten unter Berücksichtigung des Datenschutzes.

SMITH

Cornelia Dolling ist Koordinatorin für Forschungsadministration und Öffentlichkeitsarbeit in der Geschäftsstelle des SMITH-Konsortiums an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Sie konzipiert und gestaltet Kommunikationsmaßnahmen im Kontext von medizininformatischer Forschung und Lehre und setzt diese im Sinne einer verständlichen, einheitlichen und informierenden Kommunikation mit Blick auf die Bedarfe der jeweiligen Zielgruppe um. Ihr kommunikationswissenschaftliches Studium absolvierte sie mit dem Schwerpunkt auf Gesundheitskommunikation und Sozialpsychologie an der Universität Erfurt. Vor diesem Hintergrund engagiert sie sich seit Projektbeginn in der AG Kommunikation der Medizininformatik-Initiative und trägt dazu bei, die Dachmarke der Initiative nachhaltig aufzubauen.

Corinne Besenius ist als Grafikerin in der Geschäftsstelle des SMITH-Konsortiums an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig tätig. Sie ist für die gestalterische Umsetzung der Print- und digitalen Medien zuständig, die das SMITH-Konsortium und die Medizininformatik Initiative nach außen repräsentieren. Ihr Studium der digitalen Medienproduktion mit dem Fokus Print und Bewegtbild absolvierte sie an der Macromedia Hochschule in Köln.

Julia Jesser ist Mitarbeiterin in der Öffentlichkeitsarbeit bei der Geschäftsstelle des SMITH-Konsortiums an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Dort ist sie vor allem für die redaktionellen Inhalte auf der SMITH-Website und den zugehörigen sozialen Medien zuständig. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist eine verständliche, zielgruppengerechte Aufbereitung medizininformatischer Themen. Nach ihrem Masterstudium der Digitalen Medien- und Kommunikationskulturen und der Gründung eines Studierendenmagazins an der TU Chemnitz widmet sie sich in der Medizininformatik-Initiative nun der erfolgreichen Wissenschaftskommunikation.